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Restaurierung

bild1bAuf den folgenden Seiten wird die sehr aufwändige Restaurierung zweier Häuser in der Russischen Kolonie Alexandrowka sehr ausführlich beschrieben. Es handelt sich dabei um die Häuser Nr. 8 und Nr. 2, die von dem Bauherren und Stiftungsgründer Dr. med. H.-A. Kremer aus Haltern am See (NRW) in den vergangenen Jahren saniert und in einen originalgetreuen Zustand gebracht worden sind.

In den knapp 175 Jahren ihres Bestehens sind die Blockhäuser von den frbild2büheren Eigentümern mehrfach verändert worden. Die Hausbewohner der letzten Jahrzehnte hatten die russischen Häuser nicht liebevoll gepflegt, teilweise befanden sie sich in einem sehr verwahrlosten Zustand. Der Wohnkomfort war den ehemaligen Bewohnern viel wichtiger als der Erhalt historischer Zustände. So haben sie zusätzliche Kammern angebaut, neue Böden gelegt und mehrfach die Wände verputzt. Außerdem wurden Hühnerställe und Garagen angebaut.

bild1b2In den 40 Jahren DDR-Regime ist die Bausubstanz der Alexandrowka-Häuser heillos verrottet. Während der letzten zehn Jahre vor der Wiedervereinigung versuchte man, die vorhandene Substanz mit den sehr wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln notdürftig zu erhalten. Herrn Dr. med. H. A. Kremer ging es bei seinem Engagement in der Alexandrowka darum, die Gebäude der Russischen Kolonie vor einem endgültigen Verfall zu bewahren.

Während der vierjährigen Restaurierungsarbeiten der beiden Häuser stießen der Bauherr und die Restauratoren in den beiden Häusern auf viele historische Fundstücke und Details, die Sie auf den folgenden Seiten im Einzelnen betrachten können. Zuvor hatten sich Studenten der TU Berlin wochenlang im Haus Nr. 2 der Russischen Kolonie einquartiert und unter Anleitung den baulichen Zustand des Hauses analysiert und dokumentiert (Bauforschung, Schadensanalysen, Vorplanungen der Sanierung). Die Ergebnisse sind auf dieser Seite der Technischen Universität Berlin einsehbar.

bild2b2Heute erscheinen die beiden Häuser Nr. 2 und Nr. 8 der Alexandrowka in neuem Glanz, ihr Erscheinungsbild lässt nicht vermuten, in welchem schlechten Zustand sie sich zeitweilig befunden haben.

In dem Haus Nr.2 befindet sich seit 2005 das Museum Alexandrowka. Damit soll die Geschichte der Alexandrowka für die Zukunft erhalten bleiben und jedem Interessierten zugänglich gemacht werden.