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Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Potsdam

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Engagement für Denkmale belohnt

Für seine Verdienste um Landeshauptstadt Potsdam durfte sich Dr. Hermann Kremer am 13.05.2017 in das Goldene Buch der Stadt Potsdam eintragen.
Der Haltener Arzt steht in einer Reihe mit bedeutenden Persönlichkeiten: Der erste, der seine Unterschrift 1991 in dieses Buch gesetzt hatte, war Willy Brandt.
Dr. Kremer hat ganz im Sinne der Ziele der Städtebauförderung mit persönlichem Einsatz dazu beigetragen, dass die historische Denkmalsubstanz Potsdams für die Nachwelt erhalten wurde.
Der Mediziner gründete vor 15 Jahren mit seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau Elke eine private Stiftung – die Potsdam Stiftung Kremer.
In der russischen Kolonie Alexandrowka restaurierte er zunächst zwei Häuser und eröffnete in einem der beiden 2005 ein Privatmuseum der besonderen Art. Das Haus ist aufwendig nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten und mit viel Liebe zum Detail restauriert worden. Dieses begehbare Baudenkmal präsentiert eine Dauerausstellung zu den verschiedenen Aspekten der Kolonie.
Auf sechs Räume verteilt werden die geschichtlichen Hintergründe beleuchtet, die zur Gründung der Alexandrowka 1826 führten. Daneben wird ein Einblick in historische Zeugnisse von der Entstehungszeit der Siedlung bis heute und in das soziale Leben der Kolonisten gewährt.
Ein Bistro zusammen mit einem Museumsshop, beide im ehemaligen Kuhstall eingerichtet, laden zum Verweilen ein. Ca. 8000 Besucher werden pro Jahr gezählt.
Die Alexandrowka gehört zum UNESCO Weltkulturerbe
Am Bassinplatz mitten in Potsdam (der Name bezieht sich auf ein ehemaliges Wasserbassin) restaurierte Dr. Kremer zwei Häuser. Vor allem das geschichtsträchtige Haus Am Bassin 10 ließ er vorbildlich instandsetzen und restaurieren. Dieses Gebäude wurde 1773 von Carl von Gothard errichtet. Bei den Restaurierungsarbeiten in der bel etage kamen erstaunliche, und bisher in Potsdam noch nie gefundene Wandmalereien zum Vorschein.
1789 logierte Wolfgang Amadeus Mozart Am Bassin 10. In einem Brief schrieb er:“Mein liebes Weibchen! Potsdam ist ein teurer Ort, und ich muss hier auf eigene Kosten zehren. Mit der Akademie ist nicht viel zu machen…..So musst Du Dich bei meiner Rückkehr schon mehr auf mich freuen als auf das Geld…. Eine Gedenktafel über der Tür erinnert daran.
Zur Zeit restauriert Dr. Kremer eine Ziegelei im Havelland. Er sieht sich als Liebhaber, der seine schönen Ideen mit der Realität in Einklang bringen muss.
Der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Dr. Jakobs, betont in seinen Dankesworten:“ Dr. Kremer hat sich um den Denkmalschutz in der Landeshauptstadt verdient gemacht. Dafür gebührt ihm mein ganzer Dank. Potsdam hat dadurch an Qualität gewonnen.“

Wiedereröffnung am 1 März 2017