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0331/ 817 02 03

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Das Museum

Haus Nr. 2

Haus Nr. 2

Die Idee

Dr. Kremer und sein Museumsteam möchten mit der Dauerausstellung die vielen Aspekte der Kolonie Alexandrowka darstellen, geschichtliche Hintergründe, die zur Entstehung der Kolonie führten beleuchten und eines der Häuser begehbar machen. Das Museum ist zu einem Ort der Kommunikation und Information geworden.

Das Objekt Haus Nr. 2

Blumengarten

Blumengarten

Im ehemaligen Stallgebäude und in Hof und Garten ist ein Cafe mit 40 Sitzplätzen eröffnet worden, in dem man die gewonnenen Eindrücke in angenehmer Atmosphäre genießen kann. Im Shop findet man Souvenirs und Literatur. In einem weiteren, neu entstandenen Nebengebäude wurden die behindertengerechten Sanitäranlagen eingebaut.

Das Museum

Das im Januar 2005 eröffnete Museum ist ein begehbares Baudenkmal aus dem Jahr 1826. Die verschiedenen Räume präsentieren sich im Stil des Biedermeiers. Es wurde nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Der Lennésche Garten ist seit Anfang an ein unzertrennbarer Teil von Alexandrowka. Die Lennésche Anlage wurde im Rahmen der BUGA 2001 rekonstruiert und seitdem sind Hunderte alte Obstsorten beheimatet. Hinzu kommt, dass seit ein paar Jahren die Stauden von Karl Foerster aus dem Bestand der Freundschaftinsel aufbewahrt werden. Die Zuchtungen von Dr. Tamberg sind auch auf dem Blumengarten der Stadt in Alexandrowka gut vertreten.

Blick eines Zimmers

Blick eines Zimmers

Anschriften

Museum Alexandrowka
Russische Kolonie 2
14469 Potsdam
Tel.: 0331/ 8 17 02 03
mail
wwww.alexandrowka.de
Potsdam Stiftung Kremer
Dr. Hermann Kremer
Bahnhofstr. 12
45721 Haltern am See
Tel.: 02364/ 40 00
mail

Öffnungszeiten im Sommer und Winter unterschiedlich: Bitte die aktuellen Ankündigungen beachten

Eintrittspreise:

  • 3,50 € (Museum und Sonderausstellung)
  • 3,00 € ermäßigt
  • Kinder unter 14 Jahren haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt
  • Bei Gruppen bitten wir um telefonische Voranmeldung

Das Museum ist eingeschränkt barrierefrei.
Informationen zur barrierefreien Anfahrt finden Sie unter
www.vbb-fahrinfo.de und www.stadtwerke-potsdam.de.

Freier Eintritt am Geburtstag:
Kommen Sie an Ihrem Geburtstag zu uns, Ihr Eintritt ist frei!

Das Ausstellungskonzept

Alle sechs Räume sind mit Schautafeln ausgestattet. Die Dauer-Ausstellung zum Thema Kolonie Alexandrowka beinhaltet auch einige Exponate: ein Feuerlöscheimer, das Namensschild der Familie Jablokoff (Haus Nr. 8) und einen Stich der Alexander-Newski Kirche. Die Ausstellung wird durch zwei Filme von jeweils 30 min. ergänzt, die ständig laufen. Im Nebengebäude befinden sich der Museumshop und das Café.Ein Begleitbuch führt durch die Geschichte der Monarchien Russland und Preußen um 1826.

Barrierefreiheit

Der Garten, das Café sowie die Räume der Dauerausstellungen sind mit Rollstühlen und Kinderwagen befahrbar.
Das Museum verfügt über zwei geräumige Toiletten, die befahrbar sind. Das Parken direkt vor dem Museumhaus ist möglich.

Räumlichkeiten für Familienfeste und Cultural Service

Verlobung in Alexandrowka

Verlobung in Alexandrowka

Sie haben Anlass zu einer Feier? Wie bieten Ihnen den Raum, das Ambiente und unser Know-how. Abends oder am Wochenende können Sie unsere Räume mieten, inklusive Catering!

Ihre Familien-, Hochzeits- oder Betriebesfeier kann in unseren Räumen und im Museumsgarten zu einem unvergesslichen Event werden, sprechen Sie uns an!

Das Museum ist ein idealer Ort für Veranstaltungen der besonderen Art. Die bevorzugte nördlich der Potsdamer Innenstadt, das besondere Flair der historischen Räumlichkeiten und die vielfältigen Möglichkeiten der Gartennutzung bieten die besten Vorraussetzungen für exklusive Empfänge oder Feste.

Die Stiftung

Die Stiftung wurde im Jahre 2001 von Herrn Dr. Kremer und seiner Frau gegründet und ist gemeinnützig. Ihr Auftrag ist, in der russischen Kolonie Alexandrowka als bau- und kulturgeschichtliches Denkmal ein Museum zu betreiben und ihm eine sichere Zukunft zu geben. Die Stiftung verwaltet die Einrichtung und den Betrieb des Museums.

Der Förderverein

Der Förderverein ist gegründet. Die Ziele sind die Pflege und Unterstützung des Museums Alexandrowka und der ständigen Weiterentwicklung des Museums als eine Plattform der Kommunikation und Information für die Besucher/Innen. Zweck des Fördervereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des Museums Alexandrowka. Die Ziele des Fördervereins sollen insbesondere durch:

  • Veranstaltungen von Tagungen, Symposien, Seminaren und Vorträgen,
  • Die Schaffung und Pflege einer Datenbank für das Museumsnetzwerk,
  • Den Unterhalt und den Ausbau, sowie die Pflege des Ausstellungsbestandes und der Museumsräume,
  • Die Förderung von Publikationen,
  • Die Pflege und Intensivierung der wissenschaftlichen Kontakte zu vergleichbaren Institutionen im In– und Ausland,
  • Die Mitgliedschaft in dem Verein zur Förderung des Museums Alexandrowka, sowie die finanzielle Unterstützung von Projekten dieses Vereins,
  • Weiterführende Studien im Bereich der Historischen Grundlagen, die zum Bau der Kolonie Alexandrowka führten verwirklicht werden.

Der Verein ist gemeinnützig.

Als Mitglied des Fördervereins würden Sie dem privaten Museum Alexandrowka sehr helfen (Jahresbeitrag 25 €). Seine Satzungkönnen Sie auf diesen Seiten lesen.

Museumsleitung

Dr. Hermann A. Kremer, Vorstand Potsdam Stiftung Kremer

Potsdam Stiftung

stiftung

Stiftungsgründer Dr. med. H. A. Kremer mit Ehefrau Elke und und Regierungspräsidenten Dr. J. Twenhöven in Münster

Im Dezember 2001 erhielt der Bauherr und Stiftungsgründer Dr. med. H. A. Kremer in Anwesenheit seiner Ehefrau Elke vom Regierungspräsidenten Dr. J. Twenhöven in Münster die staatliche Urkunde für seine Potsdam-Stiftung (siehe Abbildungen).

Das Ziel der Stiftung besteht darin, in der russischen Kolonie Alexandrowka als bau- und kulturhistorisches Denkmal ein Museum zu betreiben und ihm eine sichere Zukunft zu garantieren. „Mit Ihrer Stiftung tragen Sie zur deutschen-russischen Verständigung bei“, lobte Herr Dr. Twenhöven den Stiftungsgründer bei der Übergabe der staatlichen Urkunde. „In dem damals herrschenden Zeitgeist hat der Bau der Siedlung Alexandrowka von großer Weitsicht und Toleranz gezeugt“.

zeitung

Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 27.Dezember 2001

Die Stiftung ist mit einem Grundvermögen in Form eines der erworbenen Häuser ausgestattet. Sie verwaltet die Einrichtung und den Betrieb des Museums. Das Vermögen kann durch weitere Zustiftungen erhöht werden. Interessierte Stifter sind herzlich willkommen. Jede Überweisung auf das Stiftungskonto kann dazu beitragen, dieses einmalige Weltkulturerbe für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Die PotsdamStiftung Kremer ist gemeinnützig.

spendenaufruf

Spendenaufruf

Ein Bericht anlässlich des fast fünfjährigen Bestehens des Museums finden sie auf der Seite von myheimat.de.

Eine CD-ROM über die Alexandrowka mit vielen Detailinformationen und Fotos zur russischen Kolonie und den Häusern Nr. 8 und 2 liegt vor. Interessenten können sich an die Museumsleitung (Mailadresse info@alexandrowka.de) wenden.

 

Stiftungskonto:

IBAN: DE12426513150000077776

BIC: WELADED1HAT

Bank: Stadtsparkasse Haltern am See

 

 

Förderverein

VorschauFlyerDie Ziele des Fördervereins Museum Alexandrowka e.V. sind die Pflege und Unterstützung des Museums Alexandrowka und die ständige Weiterentwicklung des Museums als eine Plattform der Kommunikation und Information.

Er dient der ideellen und finanziellen Förderung des Museums Alexandrowka. Seine Hauptaufgabe liegt in der Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln an die Potsdam Stiftung Kremer zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für die Förderung, den Erhalt und die Pflege des Museums. Der Förderverein ist gemeinnützig!

Den Flyer unseres Fördervereins können Sie bei uns telefonisch oder via Mail anfordern. Wir freuen uns über jedes Mitglied in unserem Förderverein. Als Mitglied des Fördervereins würden Sie dem privaten Museum Alexandrowka sehr helfen (Jahresbeitrag 25 €).

Gründung

Zwei Bewohner vor Alexandrowka Siedlungshaus

Zwei Bewohner vor Alexandrowka Siedlungshaus

 

karte2Die Alexandrowka ist eine Russische Kolonie im Norden Potsdams, im Bundesland Brandenburg. Sie besteht aus 13 Holzhäusern, die im Jahr 1826 auf Wunsch des preußischen Königs, Friedrich Wilhelm III, im russischen Stil erbaut wurden. Die Anlage diente als Heim für die russischen Sänger des ersten preußischen Garderegiments. Die Holzhäuser sind von großzügigen Gärten umgeben. Nördlich der Kolonie schließt sich der Kapellenberg an, auf dem eigens für die Kolonisten die Alexander-Newski-Kirche, errichtet wurde. Die Kolonie wurde einst nach dem Vorbild des Parkdorfes Glasovo bei St. Petersburg angelegt. Von der UNESCO ist die Kolonie im Jahr 1999 als Teil des Weltkulturerbes erklärt worden. Heute arbeiten Denkmalschützer, Restauratoren und die Eigentümer der Häuser gemeinsam an der aufwendigen Sanierung des Baudenkmals. Die einst schönen Gebäude des russischen Dorfes sollen vor dem endgültigen Verfall bewahrt und originalgetreu rekonstruiert werden.Die in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts entstandene russische Kolonie Alexandrowka geht auf die freundschaftliche Beziehung zwischen Preußen und Russland zurück. Im Dezember 1812 war es durch ein Militärbündnis zwischen Preußen und Russland zu einer Annäherung der Länder gekommen, Friedrich Wilhelm III. und der Zar Alexander I. haben sich gut verstanden.

karteErstmals waren im Oktober 1812 durch eine Gefangennahme 62 russische Soldaten nach Potsdam gekommen. Der Wunsch des Königs war es, einen „Russischen Sänger-Chor“ zu bilden, der dem Alleensystem mit Andreaskreuz in der Mitte 1. Garde-Regiment zugeteilt wurde. Damit kamen die russischen Musikanten mit der preußischen Armee bis zur französischen Hauptstadt. Sie unterhielten das preußische Heer mit „Gesang und Tamburin und kleinen Glöckchen“. Als Geschenk des Zaren blieben sie schließlich am königlichen Hof in Potsdam. Verstorbene Musiker wurden im Jahr 1815 vom Zaren durch die Versendung sieben weiterer Sänger ersetzt.

Peter Joseph Lenné wurde beauftragt, nach dem Vorbild russischer Soldatendörfer des späten 18. Jahrhunderts und den Vorstellungen von Friedrich Wilhelm III Pläne für die geplante Kolonie zu erstellen. So entstand eine Anlage, die in Form eines Alleensystems in der Mitte das Andreaskreuz bildete (siehe Abbildung). Dies galt als Ehrerbietung für einen der wichtigsten Heiligen der russischen Kirche, dem Apostel Andreas.

Der nördlich angrenzende Berg (wegen Sprengarbeiten zunächst Minenberg, später Alexanderberg, heute Kapellenberg genannt) wurde für die Errichtung des Gotteshauses geplant. Die Kirche sollte damit gut sichtbar über den Wohnhäusern stehen.

Einhundert Militärhandwerker errichteten die dreizehn Blockhäuser mit den dazugehörigen Gehöften. Das vierzehnte Haus wurde neben der Kirche gebaut. In ihm befanden sich im Obergeschoss die königliche Samowarstube und im Parterre die Wohnung des Kirchenvorstehers. Luftaufnahme der Alexandrowka, November 2004Bereits Ende 1826 waren die Arbeiten an den Wohnhäusern fertiggestellt.

luftheuteNach dem Willen des Königs durften die russischen Sänger nur dann in die Häuser einziehen, wenn sie verheiratet waren. Einige hatten ihre Frauen bereits während der Feldzüge nach Frankreich gefunden, andere haben Potsdamer Mädchen geheiratet. Am 2. April 1827 wurde schließlich mit Tanz, Spiel und Gesang in die Häuser eingezogen. Die Häuser durften nicht veräußert und nur in direkter männlicher Linie vererbt werden. Daher fielen die Häuser in den folgenden Jahrzehnten zum größten Teil an den König zurück. Sie wurden anschließend an verdiente Feldwebel gegeben. Nach 100 Jahren waren nur noch 4 der Häuser von direkten Nachkommen der Sänger bewohnt, im Jahr 2013 wohnen die 6. Generation der Familie Grigorieff (Haus Nr. 7), die 7. Generation der Familie Anisimoff (Haus Nr. 9, ursprünglich im Haus Nr. 5) und die 6. Generation der Familie Jablokoff (Haus 10). Das Russische Dorf Alexandrowska ist einzigartig in der Welt und ist ab 1999 ein Teil des Weltkulturerbes. Die Abbildung zeigt eine heutige Luftaufnahme der Russischen Kolonie (Hannemann, November 2004).

 

Grundriss

museumsplan

Museumsplan Untergeschoss

Mit dieser Übersicht können Sie sich ein Bild von unserem Angebot im Haus Nr. 2 der Alexandrowka machen. Die Ausstellungsräume befinden sich im Erdgeschoss. Das Museum ist barrierefrei zugänglich.Jeder der Räume untersucht ein eigenes Thema. Im Eingangsbereich erfährt man etwas über die Sanierung des Hauses Nr. 2, die frühere Wohnstube befasst sich mit der Entstehungsgeschichte der Kolonie und ihrer Einordnung in das Zeitgeschehen. In der Küche erfährt man etwas über die Obstgehölze und im alten Vorratsraum wird aus dem Leben der Bewohner der Kolonie erzählt. Ein Raum wird für regelmäßig wechselnde Ausstellungen benutzt. Die Ausstellungen werden durch zwei Filme ergänzt. Der ehemalige Stall dient als Kassenhäuschen, es wird dort auch ein kleines Bistro und einen Souvenir-Shop geben.

Neben den Räumen verfügt das Museum über einen 2000 m2 großen rekonstruierten Garten, in dem der interessierte Besucher über 300 verschiedene renaturierte Obstgehölze finden kann. Der Lennésche Garten ist ebenfalls Teil der Ausstellung.

 

 

Lebenslauf Dr. Kremer

 

  • geboren in Bottrop/ Westfalen
  • 1967: Medizinisches Staatsexamen
  • 1967 – 69: Medizinalassistent in der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen und im Marienhospital Bottrop
  • 1969 – 75: Assistenzarzt in der Univ. Frauenklinik in Bonn (Prof. Dr. Plotz)
  • 1974: Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • 1975: Hospitant bei Prof. Zinser in Köln zur Vertiefung der Zytologie.
  • 1976: Niederlassung in Haltern (Westfalen) als Frauenarzt, Beginn des zytologischen Einsende-Labors
  • 1977: Member of the International Academy of Cytology (MIAC)
  • 2004: Gründung der Potsdam Stiftung Kremer
  • 2005: Errichtung Museum Alexandrowka in Potsdam
  • 2010: Renovierung Gontard-Haus Bassinplatz in Potsdam
  • 2010: Aufgabe der Praxis und des Labors
  • 2011: Leitung Museum Alexandrowka, Bau der Ferienhäuser in Päwesin
  • 2012: Renovierung alte Ziegelei in Päwesin
  • 2012: Renovierung “Mozarthaus” am Bassin 10 in Potsdam
  • 2017: Eintrag ins goldene Buch der Stadt Potsdam

 

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